Mit der richtigen Belüftung hat Kondenswasser keine Chance

Wie sich unsere Zelte im Urlaubsalltag bewähren, hat entscheidenden Einfluss darauf, ob Sie sich wohlfühlen.

Deshalb legen wir bei dwt größten Wert auf eine hohe Funktionalität unserer Zeltmodelle. Hochwertige Materialien und ein einfacher Aufbau zählen ebenso dazu wie praktische Details, die den Aufenthalt im Zelt angenehmer machen. Zu den Begleiterscheinungen, die man zwar vermeiden möchte, aber nie ganz ausschließen kann, zählt die Bildung von Kondenswasser. Hier geben wir Ihnen einige Tipps, wie Sie hier vorbeugen und unbeschwert Ihren Urlaub genießen können.

Jeder Camper kennt den physikalischen Prozess der Kondenswasserbildung im Zelt: Luftfeuchtigkeit schlägt sich an den Zeltwänden und dem Dach nieder. Diese Feuchtigkeit sorgt nicht nur für ein unangenehmes Klima im Zelt, sie sammelt sich über einen längeren Zeitraum auch in Textilien wie Polster oder Gardinen und kann im schlimmsten Fall Stockflecken bilden. Besonders unangenehm ist es, wenn es vom Zelthimmel tropft, während man gemütlich bei einer Tasse Kaffee Zeitung liest.

Ursachen für die Kondenswasserbildung

Die Bildung von Kondenswasser im Zelt hat verschiedene Ursachen. Das sind neben der Materialbeschaffenheit des Zeltes vor allem lokale Wettersituationen, standortbedingte Gegebenheiten und der Untergrund des Zeltes. Nach langen oder intensiven Regenfällen sammelt sich das Wasser im Boden, der – je nach Beschaffenheit – das Wasser unterschiedlich gut aufnimmt. Schwül-heiße Witterung kurz vor einem Gewitter, wie wir sie in den Sommermonaten immer wieder erleben, bringt stets eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit mit sich.

Grundsätzlich entsteht Feuchtigkeit immer an Stellen, an denen unterschiedliche Temperaturen aufeinander treffen. Dach, Wand und Gestänge bilden Kältebrücken, an denen sich schnell Kondenswasser bildet. Dabei ist die Kondensierung der Luft umso intensiver, je höher die Temperaturunterschiede sind. Camper können das vor allem morgens beobachten: Durch die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht schlägt sich über Nacht meist viel Kondenswasser im Zeltinneren nieder, weil die Temperaturen im Zelt normalerweise höher sind als Außen.

Richtige Belüftung sorgt für angenehmes Klima

Eine wichtige Voraussetzung, die Bildung von Kondenswasser so gering wie möglich zu halten, ist eine wirksame Belüftung des Zeltes. Das bedeutet, dass ein Zelt zusätzlich zum Eingang weitere Öffnungen zur Lüftung haben muss. Ideal ist eine Querbelüftung, weil hierbei die Luft gut zirkulieren und sich Feuchtigkeit gar nicht erst niederschlagen kann.

Eine zuverlässige Querbelüftung lässt sich auf verschiedene Weise realisieren, zum Beispiel über eine Giebelhochentlüftung in Verbindung mit Lüftungseinsätzen in der Windblende. Die Hochentlüftung ist eine Zwangsentlüftung und befindet sich an der höchsten Stelle im Zelt, damit die aufsteigende warme Luft nach außen entweichen kann; sie sollte also stets geöffnet sein. Sind die Lüftungseinsätze in der Windblende offen, kann die Luft gut zirkulieren. Die bei dwt erhältlichen Windblenden verfügen über verschließbare Lüftungseinsätze aus Moskitogaze, die verhindern, dass Insekten ins Zelt gelangen.

Lüftungsfenster sind eine weitere gute Möglichkeit, für gleichmäßigen Luftaustausch zu sorgen. Bei Sonnenschein wie auch bei Regen können sie geöffnet bleiben, wenn die Fensterklappen ausstellbar beziehungsweise abspannbar sind. Wichtig ist, dass weder Lüftungsfenster noch Windblenden durch Möbel oder andere Hindernisse abgedeckt werden, denn auch das verhindert eine gute Luftzirkulation.

Querventilation durch beidseits große Gazefenster.
Lüftungseinsätze in der Vorderwand und -fenster in der Seitenwand.
Giebelhochentlüftung sorgt für Dauerentlüftung.
Windblende mit Lüftungseinsätzen sorgen für zusätzliche Zirkulation auch bei Abwesenheit.
Lüftungsfenster in der Vorderwand sorgt für gutes Klima im Zeltinneren.
Klappe des Lüftungsfensters lässt sich so abspannen, dass kein Regen eindringen kann.

Weitere Möglichkeiten reduzieren Kondenswasserbildung

Auf dem Weg zum angenehmen Zeltklima ist eine effektive Belüftung der wichtigste Aspekt. Doch es gibt weitere Möglichkeiten, der Kondenswasserbildung vorzubeugen. Da Feuchtigkeit häufig über das Erdreich ins Zeltinnere gelangt, ist ein luft- und wasserdichter Zeltboden eine wirkungsvolle Methode, das Wasser auszusperren. Ein Innenhimmel im Zelt eignet sich ebenfalls, denn die Luftschicht zwischen Zeltdach und Innenhimmel übernimmt eine isolierende Funktion, wie man sie von Fenstern kennt. Der Zwischenraum reguliert die Temperaturunterschiede zwischen Innen und Außen, was die Kondensierung der Luftfeuchtigkeit zusätzlich reduziert. Meist ist ein Innenhimmel aus Baumwolle gefertigt, so dass das Gewebe Feuchtigkeit in der Abkühlungsphase aufnehmen und, sobald höhere Temperaturen herrschen, wieder abgeben kann.

Ein Zeltboden sperrt Wasser vom Boden aus.
Viele dwt-Mobilzelte sind bereits mit einem Zeltboden ausgestattet.
Ein textiler Innenhimmel sorgt nicht nur für wohnliches Ambiente sondern reduziert auch die Kondenswasserbildung.

Zeltmaterial beeinflusst Bildung von Kondenswasser

Natürlich haben auch die unterschiedlichen Materialien einen Einfluss auf die Kondenswasserbildung. Atmungsaktive Gewebe wie Leacryl können Feuchtigkeit nach außen abgeben. Im Gegensatz dazu ist kunststoffbeschichtetes Polyestergewebe nicht atmungsaktiv und absolut wasserfest, was die Bildung von Kondenswasser wesentlich eher ermöglicht.

dwt hat verschiedenste Zeltmaterialien im Angebot, die je nach Anforderung und Einsatzgebiet der Zelte verwendet werden. Jedes Material hat seine Vorteile, wobei neben der Haltbarkeit auch Wohnqualität, Komfort und Gewicht eine wichtige Rolle spielen. Dabei legt dwt ebenso großen Wert auf ausreichende Lüftungsmöglichkeiten, damit die Bildung von Kondenswasser so gut es geht verhindert wird.

Eine Übersicht der verschiedenen Gewebe und Materialien finden Sie hier:

http://www.dwt-zelte.de/deutschland/ratgeber/materialien/