Wintercamping

Mit diesen Tipps genießen Sie unbeschwerten Urlaub im Schnee

Wintersport und Wintercamping – für viele gehört das untrennbar zusammen. Schneebedeckte Berge, stahlblauer Himmel und klirrende Kälte üben auf uns immer wieder eine große Faszination aus. Und daher ist auch der Trend zum Wintercamping ungebrochen, zumal viele Wintercampingplätze mit komfortablen Einrichtungen und Services locken. Sauna, beheiztes Skischuhdepot und etliche weitere Annehmlichkeiten gehören dazu.

Damit der Urlaub tatsächlich zum Vergnügen wird, sollten Wintercamper im Vorfeld einige Dinge beachten, denn Sommer- und Wintercamping unterscheiden sich nicht zuletzt bezüglich der Ausrüstung deutlich. Wir konzentrieren uns hier auf das Vorzelt und dessen Bedeutung beim Wintercamping. Mit unseren Tipps sollten Sie einen unbeschwerten Urlaub genießen können.

Kälteschleuse und geschützter Stauraum


Gleichgültig, ob Sie Caravaner oder Reisemobilist sind – auf ein Vorzelt sollten Sie beim Wintercamping nicht verzichten. Es dient vor allem als Kälteschleuse zwischen dem Fahrzeuginneren und der Außenwelt. Zudem bietet es zusätzlichen Stauraum, der gerade beim Wintercamping dringend benötigt wird. Ski, Snowboard, Schlitten, Winterstiefel, Schneeschuhe – kein Urlaub ist mit so viel Gepäck verbunden wie der Winterurlaub. Beim begrenzten Platz in Caravan oder Reisemobil bietet das Vorzelt weiteren Raum, um Gegenstände trocken und geschützt lagern zu können.

Winterzelte unterscheiden sich aufgrund ihres Einsatzzwecks in vielerlei Hinsicht von anderen Zelten. Schnee, Schmelzwasser und Wind bedeuten wesentlich stärkere Belastungen für Materialien und Gestänge und beeinflussen damit auch Größe sowie Form des Vorzeltes. Alle Winterzelte von dwt sind Teilzelte, sie erstrecken sich also nicht über die gesamte Fahrzeuglänge. Das verringert die Dachfläche und die mögliche Schneelast. Die Dächer fallen zudem steil nach vorn ab (Pultdach), der Schnee kann leicht abrutschen.

Robuste Materialien und stabiles Stahlgestänge


Für Dach und Wände seiner Winterzelte verwendet dwt hochwertiges, beidseitig kunststoffbeschichtetes Polyestergewebe. Es ist wetterecht, lackiert, komplett abwaschbar und äußerst robust, also für den Wintereinsatz bestens geeignet. Wer erstmals mit Caravan oder Reisemobil zum Wintercamping fährt, sollte – beispielsweise aus Kostengründen – auf keinen Fall ein leichtes Reisezelt wählen. Weder die Zelthaut noch das Gestänge dieser Zelte sind für die Belastung durch Schnee ausgelegt.

Schnee, Regenwasser und Wind können enorme Kräfte entwickeln. Damit sich die Zelthaut nicht ausbeult oder durchhängt, empfehlen wir eine stramme Aus- und Abspannung. Mit Zusatzstangen aus unserem Zubehör lässt sich das Zelt zusätzlich stabilisieren. Außerdem raten wir dazu, bei allen Teil- und Winterzelten die beiden äußeren Firststangenbefestigungen fest am Fahrzeug mit einer Wandöse zu verschrauben, damit das Zeltdach auch bei stürmischem Wetter in seiner Breite die Spannung behält.

Für Ganzjahrescamper gilt, First- und Dachgestänge nicht unter einem Rohrdurchmesser von 25 Millimetern zu verwenden. Insbesondere Dauercamper sollten rechtzeitig vor Winterbeginn ihr Zelt nachspannen und Zusatzgestänge einbauen, denn die Zeltmaterialien dehnen sich. Ohne entsprechende Maßnahmen können sich Wassersäcke oder Schneebeulen bilden.

Schocklüften ja, Zugluft nein


Neben dem richtigen und gewissenhaften Zeltaufbau hat das Abdichten des Winterzeltes eine große Bedeutung. Hierzu bieten sich spezielle Andruckstangen mit angenähten Schaumstoffpolstern besonders gut an. Die Polster füllen den Raum zwischen senkrechter Andruckstange und Wohnwagen fest aus und lassen den kalten Wind draußen. Mit unseren speziellen, am oberen Ende gebogenen Andruckstangen gelingt das Abdichten besonders effektiv, denn die gebogene Stange bewirkt eine bessere Hebelwirkung beim Andrücken der Stange an das Polster. Wenn bei der Ankunft bereits Schnee liegt, empfehlen wir, den außen liegenden Erdstreifen zur besseren Abdichtung mit Schnee zu beschweren.

Aufgrund der Temperaturunterschiede innerhalb und außerhalb des Zeltes kann sich insbesondere beim Wintercamping schnell Kondenswasser bilden. Das lässt sich zum einen durch den Einsatz einer luftundurchlässigen Bodenplane oder Bodenfolie reduzieren. Zum anderen ist eine gute Luftzirkulation unerlässlich, denn je dichter das Zelt verschlossen wird, desto stärker kondensiert die Luftfeuchtigkeit am Dach, den Wänden und dem Gestänge. Daher gilt: Selbst bei größter Kälte ist regelmäßiges Schocklüften ein Muss.